(06. Januar 2015) Wie stehen die deutschen Vermittler zu der sich abzeichnenden Weiterbildungspflicht? Sammeln sie bereits Punkte über freiwillige Initiativen wie „gut beraten“? Und können sie darauf vertrauen, die heute gesammelten Punkte tatsächlich später anerkannt zu bekommen? Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. liefert Antworten.

Mit dem Sachkundenachweis ist es künftig nicht mehr getan. Es gilt als sicher, dass über die Überarbeitung der Versicherungsvermittlerrichtlinie (IMD II) aus Brüssel eine zusätzliche Pflicht zur ständigen Weiterbildung auf Versicherungs- und Finanzanlagenvermittler zukommen wird. Laut dem AfW-Vermittlerbarometer, einer Branchenumfrage unter 1.286 Vermittlern, begrüßt eine Mehrheit die neue Qualifizierungsoffensive ausdrücklich.

So befürworten mit 70,1 Prozent mehr als zwei Drittel der Befragten eine regelmäßige Weiterbildungsverpflichtung. 22,8 Prozent lehnen sie ab, während 7,4 Prozent noch keine Meinung dazu haben.

http://www.assekuranz-info-portal.de/pressebereich/versicherungen/article/vermittler-wuenschen-weiterbildung-ohne-ausnahmen.html

(05. Januar 2015) Die Gesamtverzinsung der Lebens- und Rentenversicherungsverträge der Debeka liegt im kommenden Jahr, einschließlich der Schlussüberschüsse und der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven, durchschnittlich bei vier Prozent.

Die laufende Gesamtverzinsung - einschließlich des Garantiezinses - wird für das kommende Jahr auf 3,4 Prozent (nach 3,6 Prozent im Jahr 2014) festgesetzt. Diese Anpassung ist aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank und des damit einhergehenden weiter gesunkenen Zinsniveaus notwendig. Auch die Debeka, die eine konservative und auf hohe Sicherheit ausgelegte Kapitalanlagepolitik betreibt, kann sich den Entwicklungen an den Kapitalmärkten nicht entziehen.

Die Debeka behält ihre klassischen Lebens- und Rentenversicherungsprodukte auch im Jahr 2015 bei. Sie wird ihr Angebot aber um Produkte ergänzen, die bei reduzierter klassischer Garantie die Chance bieten, stärker an der Entwicklung der Aktienmärkte zu partizipieren. Anfang 2015 führt das Unternehmen zwei Tarife ein, die eine Garantieverzinsung unterhalb des neuen Höchstrechnungszinses von 1,25 Prozent vorsehen. Die daraus resultierende höhere Überschussbeteiligung wird in einen kostengünstigen Aktienindexfonds angelegt.

Dazu Debeka-Vorstandsmitglied Roland Weber: „Mit der laufenden Verzinsung von 3,4 Prozent bieten wir unseren Mitgliedern angesichts einer Inflationsrate von nahe Null weit mehr als die Realwertsicherung ihrer Altersvorsorgebeiträge. Anders als andere Anbieter setzen wir auch weiterhin offensiv auf die Riester-Rente, weil diese gerade Geringverdienern hilft, die gesetzliche Rente deutlich aufzubessern. Im Jahr 2014 haben wir den Riester-Bestand weiter ausgebaut - auf inzwischen mehr als 800.000 Verträge.“

www.debeka.de

(01. Januar 2015) Allen Warnungen zum Trotz bewahren viele Deutsche zu Hause ein Vermögen auf - in Bargeld. Das ist nicht nur gefährlich, sondern vor allem unrentabel. Doch warum haben viele Menschen ihr Bares gern unterm Kopfkissen oder in der Tiefkühltruhe?

40.000 Euro hatte ein 90-Jähriger in seiner Wohnung in Mannheim gehortet. Ihm schien das eine bessere Idee zu sein, als das Geld auf die Bank zu bringen. Doch ein Dieb verschaffte sich Zugang zu der Wohnung und nahm die volle Geldkassette mit. Das Ersparte war futsch. Der Senior ist nicht der Einzige in Deutschland, der sein Geld lieber zu Hause aufbewahrt als es einer Bank anzuvertrauen.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche-horten-ein-Vermoegen-article14241796.html

(30. Dezember 2014) Die Basisrente wird ab Januar 2015 attraktiver. Der bisherige Förderrahmen wird aufgestockt und zukünftig dynamisiert. Einer entsprechenden Gesetzesänderung hat der Bundesrat am vergangenen Freitag zugestimmt.

Die Fördergrenzen waren seit der Einführung der Basisrente im Jahr 2005 unverändert geblieben. Das jetzt verabschiedete „Zollkodexanpassungsgesetz“ sieht vor, das der förderfähige Höchstbetrag für Beiträge zu einer Basisversorgung künftig dynamisch an den Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung (West) gekoppelt wird.

Bislang durften Bürger höchstens 20.000 Euro als Altersvorsorgeaufwand von der Steuer absetzen. Künftig gilt der – jährlich angepasste – Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung (West) als Obergrenze. „Wir begrüßen die gesetzliche Neuregelung ausdrücklich: Die Dynamisierung der steuerlichen Förderung stärkt die Attraktivität der Basisrente nachhaltig. Künftig können Bürger mit steigendem Einkommen ihre Beiträge zur Altersvorsorge anpassen und Rentenlücken im Alter besser als bisher vermeiden“, sagt Peter Schwark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Was ändert sich 2015 genau?

Für 2015 können maximal 22.172 Euro als Beitrag für eine Basisrente von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Wert errechnet sich aus dem geltenden Beitragssatz von 24,8 Prozent (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) sowie der Beitragsbemessungsgrenze von 89.400 Euro in der knappschaftlichen Rentenversicherung in Westdeutschland. Unter diesen Höchstbetrag fallen auch die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Zudem können ab 2015 wie bereits bei der Riester-Rente auch bei der Basisrente zwölf Monatsleistungen in einer Auszahlung zusammengefasst werden. Ferner wird die bei der Basisrente bisher schon mögliche Einmalabfindung von Kleinbetragsrenten gesetzlich klar geregelt.

Wie fördert der Staat die Basis-Rente?

Der Staat fördert die Basisrente ausschließlich über die steuerliche Abzugsmöglichkeit der Beiträge. Die eingezahlten Beiträge können dabei als sogenannte Sonderausgaben über die Einkommensteuererklärung abgezogen werden. Eine staatliche Zulage wie bei der Riester-Rente gibt es nicht. Generell ist jeder förderungsberechtigt, der einkommensteuerpflichtig ist und seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland hat. Für 2014 werden vom Fiskus 78 Prozent der Beiträge für Basisrenten als Sonderausgaben anerkannt. Bisher war das Beitragsvolumen gedeckelt und lag bei 20.000 Euro pro Jahr, für Verheiratete bei 40.000 Euro. Ab dem kommenden Jahr gelten dann die neuen Fördergrenzen.

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