(07. November 2019) Emotionen oder auch Gefühle sind ein geflügeltes Wort und aus unserem Sprachgebrauch kaum wegzudenken. Mal soll man sie zeigen, mal soll man sie verbergen - also Gefühlskontrolle betreiben. Doch nüchtern betrachtet sind wir emotionale Analphabeten. So richtig wissen wir mit Gefühlen nichts anzufangen. Doch warum haben wir den Umgang mit Emotionen verlernt? Oder haben wir ihn nie gelernt?

Patz Buch gibt Antworten auf diese Fragen. Damit wir wieder zur Vernunft kommen, brauchen wir eine andere Haltung zu Gefühlen. Denn Gefühle sind Einfallstor für und Werkzeug zur Manipulation sein. Oder ein Katalysator unseres Innersten und damit Kraftquelle. Aber ohne Bewusstsein darüber haben wir keine Wahl. Erst, wenn wir unsere Gefühle (er-)kennen, erlangen wir Klarheit und sind in der Lage, Verantwortung zu übernehmen, etwas zu verändern. Schonungslos räumt es mit überholten Mythen über Gefühle auf und zeigt konkrete und attraktive Möglichkeiten, unser authentisches Potenzial zu leben.

Die ersten Schritte sind dabei ganz einfach: Die eigenen Gefühle wieder wahrnehmen, kritisch hinterfragen und einordnen und die darin enthaltene Kraft nutzen, um nachhaltige Veränderungen zu vollziehen. Mit dieser Gebrauchsanleitung für Gefühle kann das gelingen.

Cover GefuehlePatricia Patz
Gefühle
Emotional gesund in einer rationalen Welt
Patrizia Patz
1. Auflage BusinessVillage 2019
258 Seiten
ISBN 978-3-86980-495-8
14,99 Euro

Die Autorin
Patrizia Patz ist die evolutionäre Krustensprengerin. Als Profi-Trainerin und Coach begleitet sie seit über siebzehn Jahren Menschen und Organisationen über die Grenzen ihrer Konditionierung hinaus zu mehr Möglichkeiten und authentischer Lebendigkeit. Sie ist Expertin für die Verbindung von Emotion und Ratio, sodass ihre Kunden neben wirksamen Lösungen auch die Kraft ihrer Gefühle zurückgewinnen.

www.emotional-empowerment.de

(08. Oktober 2019) Wenn die Gefühle kälter werden, zu Hause nur noch gestritten wird, Partner sich überfordert fühlen, unter Schlafmangel leiden, nicht mehr miteinander reden können und lieber allein sind als zu zweit, folgt oft die falsche Diagnose: Beziehung am Ende.

Schmerzhafte Konsequenz: Trennung oder eine (oft erfolglose) Paartherapie. Doch es geht auch anders. Beziehungscoach Daniela Bernhardt hat schon Hunderte Paare erfolgreich therapiert und zeigt, an welchen Alarmsignalen man einen Beziehungs-Burnout erkennt, wie er sich verhindern lässt und was Paare tun können, die schon mittendrin stecken.

Mithilfe von Tests, vielen Beispielen und spannenden Fakten aus der aktuellen Hirnforschung verrät Daniela Bernhardt das Erfolgsrezept, wie wir wieder zu uns selbst finden, zu unserem Partner und zur gemeinsamen Liebe.

 

Cover Raus aus dem Beziehungs BurnoutDaniela Bernhardt
Raus aus dem Beziehungs-Burnout
Erst ich, dann du, dann die Liebe ─
endlich wieder glücklich sein
Mit persönlichem Test für den schnellen Erfolg
Originalausgabe / 208 Seiten, Paperback, Klappenbroschüre
ISBN: 978-3-424-20209-0
€ 17,00 [D] | € 17,50 [A] | CHF 24,50 (UVP)
Ariston
Neuerscheinung: 30. September 2019

 

Daniela Bernhardt arbeitet seit 30 Jahren mit Burnout-Patienten – zunächst als Physiotherapeutin und Osteopathin. Später ließ sie sich zum Coach und zur Psychotherapeutin (HPG) ausbilden und spezialisierte sich auf die Arbeit mit Paaren. Seit 2009 arbeitet sie als ganzheitliche Paartherapeutin und Kommunikationstrainerin erfolgreich in eigener Praxis in Berlin und ist als gefragte Beziehungsexpertin regelmäßig in den Medien.
https://institut-moderne-psychotherapie.de/

(14. September 2019) Soziale Medien können ein Frühwarnsystem für psychische Krankheiten wie Depressionen sein – das hält jeder dritte Bundesbürger für möglich. 36 Prozent geben in einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.005 Personen ab 16 Jahren an, Einträge in sozialen Netzwerken stellen aus ihrer Sicht eine Chance bzw. eher eine Chance zum Erkennen oder Vorhersagen depressiver Anzeichen dar. Jeder Zehnte (10 Prozent) gibt außerdem an, selbst von einer psychischen Krankheit betroffen zu sein oder jemanden in direktem Umfeld zu haben, bei dem dies der Fall ist.

Erste Studien mit freiwilligen Teilnehmern haben ergeben, dass Einträge bei Twitter, Facebook, Instagram und Co. Hinweise darauf liefern können, ob eine Person in nächster Zeit an einer psychischen Krankheit wie Depression erkrankt. Dabei geht es etwa um die Worte, die die Nutzer in ihren Posts verwenden. Oder um Farben und Motive der Fotos. Forscher bilden aus diesen Daten Indizes, die erkennen können, ob sich bei einer Person eine psychologische Krise andeutet.

„Depressive Erkrankungen lassen sich gut behandeln – allerdings bleiben sie auch häufig unerkannt“, sagt Ariane Schenk, Bitkom-Referentin für Health & Pharma. „Die Auswertung von Social-Media-Posts kann, sofern ein Nutzer damit einverstanden ist, einen ersten Schritt darstellen, psychologische Krisen vorherzusagen oder zu erkennen.“ Diesen Nutzen sehen aber längst noch nicht alle Befragten: 59 Prozent schätzen ein solches Frühwarnsystem als Risiko bzw. eher als Risiko ein.

Potenzial sieht wiederum jeder dritte Befragte in Online-Programmen für Menschen mit psychischen Problemen oder Erkrankungen wie Burnout. Einige Krankenkassen bieten solche digitalen Programme an, mit denen reguläre Behandlungen beim Psychologen oder Psychotherapeuten ergänzt oder die Wartezeiten dafür überbrückt werden können. 34 Prozent sagen, sie würden solche Online-Programme nutzen. „Diese Programme können für jeden sinnvoll sein, der auf einen Therapieplatz wartet oder auch außerhalb der Sprechzeiten seines Arztes Hilfe sucht. Je stärker solche Angebote verfügbar gemacht werden, desto mehr Menschen können davon profitieren“, so Schenk.
Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.005 Verbraucher ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Sind Sie selbst oder sind Menschen in Ihrem direkten Umfeld von psychischen Erkrankungen betroffen?“ und „Erste Studien zeigen, dass aus verschiedenen Daten wie zum Beispiel Social-Media-Verhalten, Aktivitätslevel etc. Indizes gebildet werden können, die erkennen können, dass sich bei einer Person eine psychologische Krise andeutet. Wie schätzen Sie das Potenzial solch eines Frühwarnsystems ein?“ und „Digitale Programme können eine reguläre Behandlung bei einem Psychologen oder Psychotherapeuten ergänzen oder die Wartezeit dafür überbrücken. Könnten Sie sich vorstellen, solche Online-Programme zu nutzen?“

www.bitkom.org

(30. Juni 2019) Krisen gehören zum Leben: Stress am Arbeitsplatz, in der Beziehung oder Freundschaften, Schwierigkeiten bei der Selbstfindung, Glaubens- und Sinnkrisen – wir alle kennen solche Situationen. Doch muss man an Krisen nicht zwangsläufig zerbrechen.

Cover Wenn die Seele brenntSchaffen wir es, trotz der Krise positiv zu denken und aus der jeweiligen Situation das Beste zu machen, können wir unsere Befindlichkeit und Gesundheit maßgeblich steuern. Gemeinsam mit Dr. Kerstin Lüdke, Polizeibeamtin und Systemische Coachin, zeigt der Psychotherapeut und Traumaexperte Dr. Christian Lüdke, wie man belastende Situationen überlegt angeht und meistert. Das Buch liefert neue, überraschende Perspektiven und Ideen für den Umgang mit Krisen, die dem Leser/der Leserin helfen, den eigenen und besten Weg aus schwierigen Situationen zu finden. Das Motto ist: Was wir uns vorstellen können, können wir auch tun!

Die Autoren: Dr. Christian Lüdke, Jahrgang 1960, ist approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und Klinischer Hypnotherapeut (Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie) und Geschäftsführer der Terapon Consulting GmbH (www.terapon.de). Er ist erfahrener Experte für akutes Krisenmanagement und die Behandlung von Ängsten und Traumata und in Funk und Fernsehen ein gefragter Interviewpartner zu diesen Themen. Vor elf Jahren hat er bereits die erfolgreiche Erstauflage „Wenn die Seele brennt“ herausgebracht. Weitere Bücher sind u. a.: „Mahl Zeit für mich“ und „Wer hat Stella & Tom die Angst gemopst?“.

Dr. Kerstin Lüdke, Jahrgang 1970, ist Kriminaldirektorin, Verkehrsüberwachungs- und Unfallaufnahmetechnologie, Polizeitechnisches Institut, Deutsche Hochschule der Polizei. Sie ist Autorin der Bücher „Psycho-Infarkt“ und „Mahl Zeit für mich“ und zahlreicher psychologischer Fachartikel wie „Traumarespektiver Umgang mit Opfern im polizeilichen Ermittlungsverfahren“.


Bibliografische Angaben:

Lüdke/Lüdke: Wenn die Seele brennt. 2. überarbeitete Auflage. Softcover. 180 Seiten. 19,99 €. ISBN 978-3-86216-476-9

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