(19. Dezember 2014) Frauen sind bei der Planung des eigenen Ruhestands noch immer zu wenig aktiv. Dies ist das zentrale Ergebnis der diesjährigen Aegon Ruhestandsstudie. Nur 18% der Frauen hierzulande gehen davon aus, das für den Ruhestand erforderliche Einkommen vollständig zu erreichen. Vor dem Hintergrund, dass sie überwiegend noch die familiäre Verantwortung tragen und dadurch oft ihre Erwerbskraft gemindert ist, muss sich die Ruhestandsvorsorge für Frauen deutlich verbessern.

Im Durchschnitt sind Frauen in Deutschland davon überzeugt, dass sie bis zu 76% ihres aktuellen Einkommens im Ruhestand benötigen, um in dieser Zeit über genügend finanziellen Spielraum zu verfügen. Allerdings glauben lediglich 18% von ihnen daran, dieses Niveau zu erreichen. Hingegen hat fast die Hälfte (45%) aller erwerbstätigen Frauen große Zweifel, dass ihre Einkünfte im Ruhestand für den gewünschten Lebensstil ausreichen werden.

Diese Feststellung unterstreicht auch der Aegon Retirement Readiness Index, der Defizite bei der Vorsorgeplanung von Frauen offenlegt. Das niedrige Ergebnis von 6,0 auf eine Skala bis 10 zeigt, dass Frauen in Deutschland nicht ausreichend auf den Ruhestand vorbereitet sind. Um geschlechterspezifische Unterschiede beim Ruhestandseinkommen zu überbrücken und Frauen auf breiter Linie ein solideres finanzielles Fundament für das Alter zu sichern, muss das Bewusstsein, für den eigenen Ruhestand vorzusorgen, gestärkt werden.

Folgende Erkenntnisse der diesjährigen Aegon Ruhestandsstudie bestätigen dies:

• Frauen sind insgesamt im Vergleich zu Männern schlechter auf den Ruhestand vorbereitet Zwar haben sie viele positive Ziele in Bezug auf den Ruhestand, diesen stehen jedoch eher negative finanzielle Erwartungen gegenüber •Frauen sind sich ihrer Versorgungslücke im Alter zwar bewusst, leiten allerdings nicht die notwendigen Schritte ein. •Frauen wissen, dass sie ihren Ruhestand finanziell planen müssen, allerdings wird dieses Wissen viel zu selten in konkreten Planungsgesprächen verifiziert und durch Maßnahmen umgesetzt Den vollständigen Bericht zu den

Ergebnissen der Aegon Ruhestandsstudie 2014 können Sie hier herunterladen.

(18. Dezember 2014) Bei allen Vorteilen, die die Online-Erledigung von Bank- und Versicherungsangelegenheiten für Kunden bietet, schürt sie auch Ängste und Befürchtungen. Vor allem die, den Kontakt zum persönlichen Berater zu verlieren. Das ist das überraschende Ergebnis der aktuellen Studie "Kundenmonitor Assekuranz" des Markforschungsinstituts YouGov, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema "Digitalisierung" befasst.

Für die Studie wurden ca. 2.300 Kunden befragt, die in Sachen Versicherungen entscheiden oder mitentscheiden. Gut die Hälfte der Befragten (57 %) befürchtet, aufgrund der Digitalisierung des Versicherungsmarktes ohne die Unterstützung eines persönlichen Ansprechpartners auskommen zu müssen. Dabei ist der Kontaktverlust nicht die einzige Sorge der Kunden. Drei von fünf Befragten haben kein rechtes Vertrauen in die elektronische Abwicklung ihrer Versicherungsgeschäfte. Sie haben Bedenken, dass etwas schief gehen könnte und ihre Daten nicht dort ankommen, wo sie hingehören. Damit einhergehen Zweifel, ob Daten ausreichend geschützt sind, wenn Dokumente und Kontakte elektronisch vorliegen.


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(17. Dezember 2014)  Drei von vier deutschen Arbeitnehmern erwarten von einem „guten Arbeitsplatz" vor allem, dass Ihnen Führungskräfte und Kollegen bei Fehlern unterstützend zur Seite stehen. Zudem wünschen sich zwei Drittel der Beschäftigten im Job ein Klima der Anerkennung anstelle einer Neidkultur. Unternehmen, die diesem Wunsch folgend auf Dialog und Wertschätzung setzen, sind nicht nur die attraktiveren Arbeitgeber, sondern auch wirtschaftlich erfolgreicher. Das sind Ergebnisse der Studie „Einfluss des HR-Managements auf den Unternehmenserfolg" der Personalberatung Rochus Mummert. Dazu wurden HR-Führungskräfte sowie 1.000 Arbeitnehmer befragt. 


http://www.chefbuero.de/3386-zufriedenheit-am-arbeitsplatz-unterstuetzung-und-anerkennung-wichtiger-als-ein-fester-feierabend

(17. Dezember 2014)  IT- und Telekommunikationsunternehmen drängen zunehmend in die Finanzwelt ein und setzten die traditionellen Marktteilnehmer mit ihren neuen Lösungen immer stärker unter Druck. So hat zum Beispiel ein führender IT-Konzern vor kurzem eine Partnerschaft mit den bedeutendsten Kreditkartenanbietern geschlossen: Dadurch lassen sich Smartphones als Zahlungsmittel wie Kreditkarten einsetzen.

In der neuen Publikation „Retail Banking – The coming revolution“ untersuchen nun die Roland Berger-Experten, welche Auswirkungen Partnerschaften wie diese auf das Retail-Banking haben werden. „Durch gezielte Lösungen schaffen es IT-Anbieter, eine effiziente Finanzinfrastruktur auf die Beine zu stellen und einen lukrativen Markt für sich zu erschließen“, erläutert Wolfgang Hach, Partner von Roland Berger Strategy Consultants. „Denn für jede mobile Zahlungsabwicklung fallen selbstverständlich Transaktionsgebühren an.“

IT-Anbieter stehen im direkten Wettbewerb mit den Banken

Neue Player im Bereich der Finanzdienstleistungen stellen so für etablierte Finanzunternehmen eine große Herausforderung dar. Denn IT-Anbieter haben eine deutlich schlichtere Vertriebsstrategie als Banken. „Ein IT-Unternehmen, das Finanzapplikationen anbietet, benötigt dafür nur ein digitales Netz, um seine Produkte weltweit zu betreiben“, sagt Roland Berger-Partner Jörg Oliveri del Castillo-Schulz. „Das sieht bei Kreditinstituten ganz anders aus: Sie müssen sowohl den Online-Vertrieb als auch das Filialnetz betreiben, um ihre Kunden an sich zu binden. Für Finanzinstitute bedeutet dies einen deutlichen Kostennachteil gegenüber reinen Online-Anbietern.“

Diese rasante Entwicklung in Richtung Digitalisierung zwingt nun traditionelle Banken zum Handeln. Diese setzen wiederum auf unterschiedliche Strategien: vom Aufbau digitaler Banken und Online-Angeboten bis hin zu gezielten Partnerschaften mit dem Einzelhandel im Bereich der Kreditkartenzahlung. „Die meisten Kreditinstitute zeigen jedoch noch großen Nachholbedarf. Sie sollten viel schneller und entschlossener auf den Vormarsch der neuen Anbieter reagieren, um wichtige Marktanteile nicht zu verlieren“, rät Wolfgang Hach.

Denn schließlich geht es hier nicht nur um Transaktionsgebühren, sondern auch um die Kundenbindung: Laufen die Kreditkartentransaktionen etwa über einen dritten Anbieter, so verlieren Banken ihr Wissen über die Transaktionen ihrer Kunden und damit auch die Fähigkeit, ihre Kundschaft mit gezielten Produktangeboten an sich zu binden.

Die Publikation können Sie hier herunterladen.

www.rolandberger.com

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