(19. Dezember 2014) Mehr als die Hälfte (59 Prozent) internationaler Versicherungsentscheider rechnet in den kommenden drei Jahren mit starken Zukäufen der Branche und Übernahmen einer Reihe von digitalen Versicherungs-Start-ups, um sich in puncto Digitalisierung besser aufzustellen. So lautet das Ergebnis einer Studie des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture, für die 141 führende Versicherer aus 21 Ländern befragt wurden.

Auf der Einkaufsliste stehen Unternehmen aus den Bereichen Telematik (47 Prozent), Big Data und Analytics (38 Prozent) sowie (Preis-)Vergleichsportale (43 Prozent). 43 Prozent der Befragten haben zudem bereits Start-ups übernommen oder planen dies in naher Zukunft, um die Chancen der Digitalisierung besser wahrnehmen zu können.

Drei Viertel (75 Prozent) der befragten Versicherer gehen fest davon aus, dass die Digitalisierung ihre Branche in den nächsten fünf Jahren maßgeblich verändern wird und errechnen sich davon enorme Chancen. So erwarten Sach- und Unfallversicherer (P&C) einen Anstieg der Prämieneinnahmen von fünf Prozent binnen drei Jahren, Lebensversicherer sogar eine Entwicklung von sieben Prozent.

http://www.presseportal.de/pm/39565/2909597/accenture-studie-versicherer-setzen-fuer-digitale-innovationen-auf-zukaeufe/rss

(19. Dezember 2014) Die Pleite des Schweizer Lebensversicherers Zenith schürt auch Ängste um deutsche Versicherer. Sind die Sorgen berechtigt?
Tausende Schweizer Altersvorsorgesparer haben jetzt traurige Gewissheit: Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma hat – wie es im Nachbarland heißt – „Konkurs“ über den dortigen Lebensversicherer Zenith Vie SA eröffnet.

Heißt konkret: Der Versicherer ist überschuldet und erfüllt die von der Aufsicht geforderten Kapitalvorschriften nicht mehr. Es geht um 13.000 Policen und 450 Millionen Schweizer Franken, die Kunden dort bislang angespart haben.

Die Pleite von Zenith schürt nun Ängste. Denn der Schweizer Versicherer hat teilweise ein ähnliches Geschäftsmodell wie deutsche. Zenith hat einem Teil seiner Kunden Zinsen vertraglich garantiert, aktuell liegt der Garantiezins für neue Verträge in der Schweiz bei 1,25 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland gibt es noch bis Ende des Jahres 1,75 Prozent, ab 2015 1,25 Prozent.

http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/probleme-durch-niedrigzinsen-lebensversicherer-muessen-erhebliche-anstrengungen-unternehmen/11133538.html

(19. Dezember 2014) Frauen sind bei der Planung des eigenen Ruhestands noch immer zu wenig aktiv. Dies ist das zentrale Ergebnis der diesjährigen Aegon Ruhestandsstudie. Nur 18% der Frauen hierzulande gehen davon aus, das für den Ruhestand erforderliche Einkommen vollständig zu erreichen. Vor dem Hintergrund, dass sie überwiegend noch die familiäre Verantwortung tragen und dadurch oft ihre Erwerbskraft gemindert ist, muss sich die Ruhestandsvorsorge für Frauen deutlich verbessern.

Im Durchschnitt sind Frauen in Deutschland davon überzeugt, dass sie bis zu 76% ihres aktuellen Einkommens im Ruhestand benötigen, um in dieser Zeit über genügend finanziellen Spielraum zu verfügen. Allerdings glauben lediglich 18% von ihnen daran, dieses Niveau zu erreichen. Hingegen hat fast die Hälfte (45%) aller erwerbstätigen Frauen große Zweifel, dass ihre Einkünfte im Ruhestand für den gewünschten Lebensstil ausreichen werden.

Diese Feststellung unterstreicht auch der Aegon Retirement Readiness Index, der Defizite bei der Vorsorgeplanung von Frauen offenlegt. Das niedrige Ergebnis von 6,0 auf eine Skala bis 10 zeigt, dass Frauen in Deutschland nicht ausreichend auf den Ruhestand vorbereitet sind. Um geschlechterspezifische Unterschiede beim Ruhestandseinkommen zu überbrücken und Frauen auf breiter Linie ein solideres finanzielles Fundament für das Alter zu sichern, muss das Bewusstsein, für den eigenen Ruhestand vorzusorgen, gestärkt werden.

Folgende Erkenntnisse der diesjährigen Aegon Ruhestandsstudie bestätigen dies:

• Frauen sind insgesamt im Vergleich zu Männern schlechter auf den Ruhestand vorbereitet Zwar haben sie viele positive Ziele in Bezug auf den Ruhestand, diesen stehen jedoch eher negative finanzielle Erwartungen gegenüber •Frauen sind sich ihrer Versorgungslücke im Alter zwar bewusst, leiten allerdings nicht die notwendigen Schritte ein. •Frauen wissen, dass sie ihren Ruhestand finanziell planen müssen, allerdings wird dieses Wissen viel zu selten in konkreten Planungsgesprächen verifiziert und durch Maßnahmen umgesetzt Den vollständigen Bericht zu den

Ergebnissen der Aegon Ruhestandsstudie 2014 können Sie hier herunterladen.

(18. Dezember 2014) Bei allen Vorteilen, die die Online-Erledigung von Bank- und Versicherungsangelegenheiten für Kunden bietet, schürt sie auch Ängste und Befürchtungen. Vor allem die, den Kontakt zum persönlichen Berater zu verlieren. Das ist das überraschende Ergebnis der aktuellen Studie "Kundenmonitor Assekuranz" des Markforschungsinstituts YouGov, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema "Digitalisierung" befasst.

Für die Studie wurden ca. 2.300 Kunden befragt, die in Sachen Versicherungen entscheiden oder mitentscheiden. Gut die Hälfte der Befragten (57 %) befürchtet, aufgrund der Digitalisierung des Versicherungsmarktes ohne die Unterstützung eines persönlichen Ansprechpartners auskommen zu müssen. Dabei ist der Kontaktverlust nicht die einzige Sorge der Kunden. Drei von fünf Befragten haben kein rechtes Vertrauen in die elektronische Abwicklung ihrer Versicherungsgeschäfte. Sie haben Bedenken, dass etwas schief gehen könnte und ihre Daten nicht dort ankommen, wo sie hingehören. Damit einhergehen Zweifel, ob Daten ausreichend geschützt sind, wenn Dokumente und Kontakte elektronisch vorliegen.


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