(30. April 2020) Die Corona-Krise zwingt uns alle in die Abgeschiedenheit. Was der eine als angenehm erlebt, erlebt ein anderer wiederum als belastend. Das Gefühl, ohne eine Person zu sein, die einen sieht, versteht und umsorgt, kann zu Einsamkeitserleben führen. Einsamkeit ist in unserer Gesellschaft schon länger ein wachsendes Problem. Durch die ungewollte Abgeschiedenheit sind jetzt plötzlich auch Menschen betroffen, die damit unvertraut und möglicherweise überfordert sind.

Herkömmlicherweise werden von Einsamkeit Betroffenen äußere Maßnahmen empfohlen wie mehr unter Leute zu gehen, Vereinen beizutreten oder gemeinsam Hobbies zu pflegen. Dr. Christine Brähler hingegen geht den Weg von Innen nach Außen und zeigt erstmals auf, warum Selbstmitgefühl ein wirkungsvolles Mittel gegen die grassierende Einsamkeit in unserer Gesellschaft ist.

Heilung im Inneren schafft Kontakt im Äußeren
Anstatt unsere Bedürfnisse zu vernachlässigen oder zu hoffen, dass sie von außen erfüllt werden, entdecken wir die liebevolle Verbindung zu uns selbst. Wir bringen uns aufrichtiges Mitgefühl für die eigene Traurigkeit, Verlassenheit und Verletzlichkeit entgegen. Aus dieser wohlwollenden und wertschätzenden Haltung gegenüber uns selbst können wir Beziehungen nährender gestalten und das Alleinsein genießen lernen.

Mit zahlreichen Übungen und Anregungen hilft die Selbstmitgefühl-Expertin den Einsamen auf den lohnenden Weg zu sich selbst und zu mehr Verbundenheit.

 

Cover Neue Wege aus der EinsamkeitChristine Brähler
Neue Wege aus der Einsamkeit
Mit Selbstmitgefühl zu mehr Verbundenheit finden
Praktische Übungen für aktive Selbsthilfe
224 Seiten, Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-424-15375-0
€ 18,00 [D] | € 18,50 [A] | CHF 25,90 (UVP)
Irisiana

 

Dr. Christine Brähler ist Psychologische Psychotherapeutin und Dozentin. Als einer der ersten Psychologen in Europa lehrt sie seit 2008 Selbstmitgefühl.
Sie ist Ausbilderin im Programm Mindful Self-Compassion/Achtsames Selbstmitgefühl (MSC) und bietet international Lehrerweiterbildungen und innovative Seminare dazu an.
http://christinebraehler.com/de/

(03. April 2020) Gelassenheit ist das Gebot der Stunde. Von unserem Partner ICAS habe ich wieder ein paar Zeilen, die Ihnen vielleicht gerade in der derzeit schwierigen Phase helfen. Nutzen Sie bitte aber auch so frühzeitg wie möglich unsere rund um die Uhr (24/7) mit Psychotherapeuten und Psychologen besetzte Personal Support Line, deren kostenfreie Rufnummer Sie hoffentlich alle haben. Auch während der Feiertage ist selbstverständlich unsere Geschäftsstelle besetzt, um Ihnen ggf. weiterzuhelfen.

«Wir können die Wellen nicht stoppen, aber lernen, auf ihnen zu surfen.»
Dieses Zitat von Joseph Goldstein mag in Anbetracht der Corona-Krise zunächst er-nüchternd oder gar demotivierend wirken, ist es doch das erklärte Ziel unserer gemein-samen Anstrengungen, die Corona-Epidemie so rasch wie möglich zu stoppen. Die Erkenntnis, dass uns dies vorübergehend nicht gelingen wird, ist für uns alle belastend. So sind denn auch die meisten von uns wegen Corona stark verunsichert, haben Ängste, Sorgen und leiden unter dem unangenehmen Gefühl, nicht zu wissen, was kommt. In diesem Factsheet möchten wir Ihnen ein paar Gedanken und Empfehlungen nahebringen, damit Sie auch in dieser schwierigen Zeit bestmöglich innerlich stabil, souverän und vor allem psychisch gesund bleiben.

So abgedroschen es klingen mag: Das Zauberwort lautet Gelassenheit. Gelassenheit hilft uns, negative Erfahrungen im Leben auszugleichen und erträglicher zu machen. Dies ist speziell in sehr schwierigen Lebenslagen wie der aktuellen eine bedeutende Ressource: Wenn sich Angst und Kontrollverlust in der gegenwärtigen Situation mit den für viele noch anstrengenderen Herausforderungen des beruflichen und privaten Alltags paaren, verhilft uns Gelassenheit zur nötigen Distanz und zu einem anderen Blickwinkel auf das momentan nicht Änderbare.

Denn solange wir zumindest das Glück haben, dass wir selber und unsere Liebsten nicht lebensbedrohlich von Corona betroffen sind, gilt auch beim Stress, den wir durch Corona erleben, dass nicht hauptsächlich das Virus selbst, sondern unser Denken darüber uns stresst. Auf viele andere Dinge können wir derzeit herzlich wenig Einfluss nehmen (außer den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden zu folgen und z. B. Abstand zu halten und die wichtigsten Hygiene-Maßnahmen einzuhalten). Aber unser Denken, also die wahre Quelle für unsere Sorgen, die Angst und die Unsicherheit, können wir erkennen und lenken.

Hier ein paar Ideen dazu:

Tipp 1: Lassen Sie unangenehme Gefühle zu…
…und reden Sie sie nicht klein respektive verdrängen Sie sie nicht.

Sie dürfen sich verunsichert fühlen. Lassen Sie das zu. So haben Sie ein Ventil, um die Sorgen kleiner werden zu lassen. Reden Sie Ihre Gefühle von Sorge, Angst, Unsicherheit und Kontrollverlust nicht klein, schieben Sie sie nicht einfach weg, sondern nehmen Sie sie an und üben Sie, mit ihnen umzugehen, anstatt sich dagegen zu stemmen. Denn Gefühle bringen uns nicht um, sondern zeigen uns etwas oder schützen uns sogar (z. B. indem wir motiviert werden, wichtige Verhaltensregeln einzuhalten, um uns und andere zu schützen). Ein gelassener Umgang mit Stressgefühlen bedeutet nicht, eine Krise oder aus ihr resultierende Gefühle zu verdrängen. Ein gelassener Umgang mit diesen Gefühlen bedeutet, sich ihnen zu stellen, sie auszuhalten und sie anzunehmen. Denn nicht zuletzt verlieren negative Emotionen an Bedeutung und Intensität, wenn Sie sich ihrer klar werden und sie bewusst benennen (sich z. B. sagen: «Ich stelle fest, gerade in diesem Moment bin ich sehr angespannt.»). Dafür braucht es nicht vorrangig eine bestimmte Technik, sondern einfach Ihre Bereitschaft, diesen Tipp umzusetzen. Erleichtern kann Ihnen das die Frage: «Bringt mich mein Gefühl von Sorge (oder Angst) um oder ist es einfach nur unangenehm?» In aller Regel trifft Zweites zu, zum Glück!

Tipp 2: Halten Sie inne…
…und atmen Sie tief durch.

Wenn Sie bemerken, dass Sie momentan die Fassung verlieren, dann ist es Balsam für Ihre Psyche, wenn Sie bewusst einen Schritt zurücktreten, indem Sie zum Beispiel innerlich bis auf 10 zählen oder eine kurze Atemübung machen. Oft ist dann der erste Impuls, der Sie wegen der Sorgen und Ängste zu ungewollten Handlungen verleitet, bereits verflogen und Sie können angemessen und bedächtig reagieren. Nicht zuletzt machen Sie so die Erfahrung, dass Sie sich selbst und Ihre Verfassung steuern können. Das Gefühl, dies auch in der momentanen Krisensituation bewerkstelligen zu können – selbst in kleinen Dosen – entspannt und kräftigt Sie seelisch-mental.

Tipp 3: Akzeptieren Sie die Situation…
…aber auch sich selbst und andere.

Akzeptanz ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um Krisen zu überwinden, nicht zuletzt, weil sie uns hilft, uns in konstruktiver Gelassenheit zu üben, und bewirkt, dass wir auch den widrigsten Umständen etwas Positives abgewinnen können. Dies ist etwas, was wiederum neue Chancen eröffnet, die wir nutzen können, um die Krise zu bewältigen und sogar an ihr zu wachsen. Versuchen Sie deshalb, den Fokus vor allem auf Dinge zu lenken, die Sie in der gegenwärtigen Situation vielleicht einmal anders oder überhaupt erst machen können. Bemühen Sie sich zum Beispiel bewusst um eine gesunde Ernährung, indem Sie das Homeoffice nutzen, die zusätzlich gewonnene Zeit in einen durchdachten Menüplan und ein bewusstes Genießen zu investieren. Die Entschleunigung, die wir aufgrund der einschneidenden Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona erfahren, kann auch als Befreiung empfunden werden. Versuchen Sie, auch wenn es schwerfallen mag, auch das Positive in der gegenwärtigen Situation zu sehen.

Anteilnahme

Sehr hilfreich ist es, wenn Sie bewusst am Leben Ihrer Liebsten Anteil nehmen. Viele Menschen erleben es als wohltuend und entlastend, wenn sie in schwierigen Zeiten auch für andere da sein können. Dabei hilft uns nicht nur die Erfahrung, dass wir alle im selben Boot sitzen, sondern wir können in der Regel einiges an positivem Umgang mit Krisen voneinander lernen.

Nehmen Sie sich Zeit und Raum für sich selbst

Berücksichtigen Sie dabei jedoch, dass wir im Moment alle angespannt und teilweise auch gezwungen sind, deutlich mehr Zeit mit anderen Menschen auf engem Raum zu verbringen, als uns lieb ist. Diese Angespanntheit bewirkt in aller Regel, dass wir dünnhäutiger werden und weniger einfühlsam sind. Gönnen Sie sich deshalb speziell auch in diesen herausfordernden Tagen genügend Zeit für sich selbst und nehmen Sie sich den Raum, gesundheitsschonend mit sich selbst umzugehen. Zum Beispiel indem Sie davon profitieren, dass Sie – unter der Voraussetzung, dass Sie dabei die Regeln einhalten – das Haus verlassen können für einen kurzen Spaziergang unter freiem Himmel. Versuchen Sie vor allem aktiv zu bleiben und sich selbst Erfolgserlebnisse zu verschaffen. Gerade jetzt sind es die kleinen Dinge, auf die es ankommt und die uns viel Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit schenken können.

Tipp 4: Bewahren Sie Ihre sozialen Kontakte…
…tauschen Sie sich mit anderen aus und unterstützen Sie sich so gegenseitig

Denken Sie daran, wer alleine kämpft addiert, wer zusammen kämpft multipliziert. Mit Familie, Freunden und den Arbeitskollegen in Kontakt zu bleiben, kann Ängste und Stress reduzieren und hilft, mit den Herausforderungen der Krise besser umgehen zu können. Das Gute an der jetzigen Situation ist, dass wir infolge der Entschleunigung (z. B. Wegfallen des Pendelns aufgrund von Homeoffice) auch mehr Zeit haben für private Angelegenheiten. Es gibt vielfältige moderne Möglichkeiten, wie wir uns trotz räumlicher Distanz nahe sein können, auch wenn diese natürlich den Austausch und das Zusammensein im realen Leben nicht gänzlich ersetzen können. Bleiben Sie telefonisch, per Video oder über die sozialen Medien mit Ihrer Familie, Ihren Freunden und Arbeitskollegen in Kontakt. Oder schreiben Sie wieder einmal einen Brief. Der Empfänger wird sich freuen!

Und falls Ihnen diese Tipps schwerfallen, denken Sie daran: Sie haben bei uns immer jemanden, der Ihnen rund um die Uhr Anteil nehmend zuhört und Sie lösungsorientiert berät, speziell auch in der aktuellen Lebenslage.

www.vhelp.de

(14. März 2020) Ab sofort bietet vhelp.de für alle Mitglieder in Zusammenarbeit mit ICAS kostenfrei persönliche Video-Beratung mit einem Psychotherapeuten an. Damit erweitert der bundesweit aktive eingetragene Verein für Selbstständige und Vertreter sein Hilfsangebot bei allen emotinalen Problemen wie Burnout, Depressionen oder Ängsten.

Aus Unsicherheit um das Coronavirus haben viele Arbeitgeber bereits Reiseverbote erlassen, auf Homeoffice umgestellt und kranken Mitarbeitenden untersagt, am Arbeitsplatz zu erscheinen. Diese Massnahmen sollen helfen, die Verbreitung des Virus zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Doch diese nötigen und sinnvollen Massnahmen können auch Ängste unter den Mitarbeitenden schüren. Angst löst negativen Stress aus und erzeugt einen körperlich-psychischen Zustand, der Kraft kostet, hemmt und im schlimmsten Fall handlungsunfähig macht. Aber man kann lernen, mit der Angst umzugehen. Es gibt Strategien, Ängste zu kontrollieren, zu überwinden und Blockaden aufzulösen – vhelp.de und der Partner ICAS stehen allen Mitgliedern und ihren Familienangehörigen gerade auch in schwierigen Zeiten rund um die Uhr zur Verfügung.

Gerade in der jetzigen herausfordernden Situation wollen wir die Selbstständigen unterstützen. Ab sofort sind persönliche Beratungssitzungen mit einem Psychotherapeuten auch per Video möglich. Diese neue Beratungsform bringt einige Vorteile:

• Örtlich flexibel – die Beratung findet dort statt, wo man sich wohlfühlt
• Geringerer Zeitaufwand – Anreise und Rückfahrt entfallen
• Zeitlich flexibel – auch abends möglich, wenn es ruhig geworden ist
• Sicher und vertraulich – die Beratungsgespräche finden über eine datengeschützte Plattform statt und das Mitglied kann anonym bleiben
• Technologisch modern und zeitgemäss – spricht insbesondere auch die online-affinen Altersgruppen an
• Aus aktuellem Anlass: Verringerung des Ansteckungsrisikos (Social Distancing) – ermöglicht eine persönliche Beratung ohne physische Präsenz

Genau wie bei persönlichen Beratungssitzungen geht auch der Video-Beratung eine Erstberatung per Telefon oder Live-Chat voraus. Bei Bedarf wird dann entweder eine persönliche Beratung oder eine Video-Beratung bei einem geeigneten Psychotherapeuten organisiert.

Die Videoberatung ist für vhelp.de Mitglieder kostenfrei, ebenso die rund um die Uhr (24/7) stehende Personal Support Line. Weiterhin bietet der vhelp.de Service im Falle einer Notwendigkeit innerhalb von nur 5 Werktagen einen Termin bei einem Psychotherapeuten vor Ort. Und die ersten 5-8 Therapiesitzungen sind ebenfalls kostenfrei bzw. im Mitgliedsbeitrag von 120€ im Jahr enthalten.

www.vhelp.de

(27. Februar 2020) Unser vhelp.de Partner ICAS hat einige Informationen zum Coronavirus zusammengestellt: Coronavirus und der Umgang mit gesundheitsbezogenen Ängsten. Am 31. Januar erklärte die Weltgesundheitsorganisation die Coronavirus-Epidemie offiziell zum weltweiten Gesundheitsnotstand. Es ist daher wichtig, dass unsere Mitglieder, ihre Mitarbeiter und Familien einige grundlegende Gesundheitsinformationen kennen.

Anzeichen und Symptome:
Die häufigsten ersten Symptome einer durch das Coronavirus verursachten Atemwegs- infektion sind Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Durchfall, Hals-schmerzen und eine laufende Nase. Diese Symptome können auch einzeln auftreten. Auf dieses frühe Stadium kann dann eine leichte bis mittlere Atemwegserkrankung mit Fieber über 38°C, Husten, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden folgen. Die meisten Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, entwickeln Antikörper gegen das Virus und erholen sich wieder. Gefährlicher wird es für chronisch kranke und ältere Menschen, deren Immunsystem allgemein geschwächt ist.

Übertragung:
Die Übertragung des Coronavirus von Mensch zu Mensch erfolgt in der Regel durch engen Kontakt mit einer infizierten Person, etwa wenn Körperflüssigkeiten einer infizierten Person durch Husten oder Niesen mit den Augen, der Nase oder dem Mund einer anderen Person in Kontakt kommen. Auch Händeschütteln oder das Berühren eines Gegenstandes, auf dem sich Partikel des Virus befinden, und das anschließende Berühren von Mund, Nase oder Augen kann ein Verbreiten des Virus begünstigen.

Vorbeugende Maßnahmen:
Die WHO empfiehlt, sich regelmäßig die Hände mit Seife zu waschen, Mund und Nase beim Husten und Niesen zu bedecken und sich von Personen fernzuhalten, die Anzeichen einer Atemwegsinfektion wie eine laufende Nase, Husten und Niesen aufweisen. Wenn Sie Angst vor einer Ansteckung haben, können Sie in öffentlichen Bereichen eine Gesichts-maske tragen.

Vorbeugende Maßnahmen am Arbeitsplatz:
Als Arbeitgeber können Sie dafür sorgen, dass Ihre Mitarbeiter eine gute Hygiene praktizie-ren. Kranke Mitarbeiter sollten nicht am Arbeitsplatz erscheinen und bei anhaltendem Fieber, Atemwegs- oder Magen-Darm-Symptomen ein ärztliches Gutachten einholen, bevor sie an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Umgang mit gesundheitsbezogenen Ängsten:
Die aktuelle Entwicklung kann bei Ihnen und Ihrer Familie Angst und Stress auslösen. Dies ist eine natürliche Reaktion auf eine Gefahr, die neu und unkontrollierbar erscheint. Es breitet sich ein allgemeines Gefühl der Hilflosigkeit und des Kontrollverlustes aus, das pessimistische Gedanken, depressive Verstimmungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Zukunftsängste mit sich bringen kann. In der Folge davon wird es immer schwieriger, sich zu entspannen und das Leben zu genießen.

Aber es gibt Möglichkeiten, mit Ängsten und Stress umzugehen:
• Sehen Sie die Situation rational. Das Coronavirus mag zwar ansteckend sein, viel ansteckender ist jedoch die Panik. Lassen Sie sich nicht von der kollektiven Angst leiten. Fokussieren Sie sich auf Fakten und appellieren Sie an Ihr rationales Denken. Dies wird Ihre Angst etwas vermindern können.

• Finden Sie Zeit, um sich mit Freunden auszutauschen. Freunde können Probleme lindern und dabei helfen, die Dinge anders zu sehen. Oft hilft ein Gespräch dabei, eine Situation aus einer anderen, weniger belastenden Perspektive zu betrachten.

• Führen Sie einen gesunden Lebensstil. Wenn wir uns gesund ernähren, regelmäßig Sport treiben und dafür sorgen, dass wir ausreichend Schlaf und Ruhe bekommen, ist unser Körper besser in der Lage, mit Stress umzugehen.

• Akzeptieren Sie die Dinge, die Sie nicht ändern können. Eine schwierige Situation zu ändern ist nicht immer möglich. In diesem Fall sollten Sie die Dinge erkennen und akzeptieren, wie sie sind, und sich auf das konzentrieren, worüber Sie die Kontrolle haben.

• Kennen Sie Ihre Grenzen und nehmen Sie nicht zu viel auf sich. Wir verursachen uns selber eine Menge Stress, weil wir möchten, dass man uns mag und wir die Menschen in unserem Umfeld nicht enttäuschen wollen. Lernen Sie, sich zu durchsetzen und Nein sagen zu können, ohne andere zu verärgern oder zu verletzen. Das kann auch bedeuten, dass Sie zum Beispiel Ihre Urlaubspläne ändern oder gesellschaftliche Verpflichtungen absagen müssen, um wieder mehr zu sich zu finden.

Wenn Sie merken, dass Sie oder Ihre Familienmitglieder von Ängsten rund um das Coronavirus geplagt werden, unterstützen wir Sie sehr gerne.

Liebe Mitglieder, bitte nutzt die kostenfreie Rufnummer, wenn ihr Hilfe wollt! Falls ein Mitglied die Supportline Nummer nicht zur Hand hat, ruft bitte die Geschäftsstelle von vhelp.de an oder schickt uns eine E-Mail.
Falls jemand noch nicht Mitglied ist, nutzt das Antragsformular auf www.vhelp.de

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