(17. Dezember 2014)  IT- und Telekommunikationsunternehmen drängen zunehmend in die Finanzwelt ein und setzten die traditionellen Marktteilnehmer mit ihren neuen Lösungen immer stärker unter Druck. So hat zum Beispiel ein führender IT-Konzern vor kurzem eine Partnerschaft mit den bedeutendsten Kreditkartenanbietern geschlossen: Dadurch lassen sich Smartphones als Zahlungsmittel wie Kreditkarten einsetzen.

In der neuen Publikation „Retail Banking – The coming revolution“ untersuchen nun die Roland Berger-Experten, welche Auswirkungen Partnerschaften wie diese auf das Retail-Banking haben werden. „Durch gezielte Lösungen schaffen es IT-Anbieter, eine effiziente Finanzinfrastruktur auf die Beine zu stellen und einen lukrativen Markt für sich zu erschließen“, erläutert Wolfgang Hach, Partner von Roland Berger Strategy Consultants. „Denn für jede mobile Zahlungsabwicklung fallen selbstverständlich Transaktionsgebühren an.“

IT-Anbieter stehen im direkten Wettbewerb mit den Banken

Neue Player im Bereich der Finanzdienstleistungen stellen so für etablierte Finanzunternehmen eine große Herausforderung dar. Denn IT-Anbieter haben eine deutlich schlichtere Vertriebsstrategie als Banken. „Ein IT-Unternehmen, das Finanzapplikationen anbietet, benötigt dafür nur ein digitales Netz, um seine Produkte weltweit zu betreiben“, sagt Roland Berger-Partner Jörg Oliveri del Castillo-Schulz. „Das sieht bei Kreditinstituten ganz anders aus: Sie müssen sowohl den Online-Vertrieb als auch das Filialnetz betreiben, um ihre Kunden an sich zu binden. Für Finanzinstitute bedeutet dies einen deutlichen Kostennachteil gegenüber reinen Online-Anbietern.“

Diese rasante Entwicklung in Richtung Digitalisierung zwingt nun traditionelle Banken zum Handeln. Diese setzen wiederum auf unterschiedliche Strategien: vom Aufbau digitaler Banken und Online-Angeboten bis hin zu gezielten Partnerschaften mit dem Einzelhandel im Bereich der Kreditkartenzahlung. „Die meisten Kreditinstitute zeigen jedoch noch großen Nachholbedarf. Sie sollten viel schneller und entschlossener auf den Vormarsch der neuen Anbieter reagieren, um wichtige Marktanteile nicht zu verlieren“, rät Wolfgang Hach.

Denn schließlich geht es hier nicht nur um Transaktionsgebühren, sondern auch um die Kundenbindung: Laufen die Kreditkartentransaktionen etwa über einen dritten Anbieter, so verlieren Banken ihr Wissen über die Transaktionen ihrer Kunden und damit auch die Fähigkeit, ihre Kundschaft mit gezielten Produktangeboten an sich zu binden.

Die Publikation können Sie hier herunterladen.

www.rolandberger.com

10.12.2014 Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat beruflichen Stress zu den „größten Gefahren des 21. Jahrhunderts" erklärt. Und die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz sind weiter auf dem Vormarsch. Grund genug für den bundesdeutschen Gesetzgeber, hierauf zu reagieren und die Notwendigkeit einer Gefährdungsbeurteilung verpflichtend im Arbeitsschutzgesetz zu verankern. Die Personalexperten der BWA Akademie haben hierfür ein neues Beratungsverfahren entwickelt, das psychische Belastungen und Beanspruchungen konkret ermittelt und darauf aufbauend gezielt gesundheitsfördernde Gegenmaßnahmen ermöglicht.

Auf rund 53 Milliarden Euro beziffern Experten unter Berufung auf das Statistische Bundesamt und Berechnungen der Betriebskrankenkassen die jährlichen Kosten, die in Deutschland durch die Behandlung von psychischen Erkrankungen und dem damit verbundenen Produktionsausfall entstehen. Bis zu 13 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sind nach Schätzungen von Gesundheitsexperten und Krankenkassen von Burnout betroffen. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat festgestellt, dass 12,5 Prozent aller Krankheitsausfälle mittlerweile auf psychische Erkrankungen zurückgehen. Seit 2004 habe die Zahl der Krankschreibungen aufgrund von Burn-out-Symptomen wie Erschöpfung und Antriebslosigkeit drastisch zugenommen: Habe es 2004 bei 100 Versicherten wegen solcher Symptome nur 0,6 Fehltage im Jahr gegeben, seien es 2011 bereits rund 9 Tage gewesen.

Mehr:
http://www.chefbuero.de/3376-gefaehrdungsbeurteilung-psychischer-belastungen-am-arbeitsplatz-mit-neuem-beratungsverfahren-praeventiv-gegen-burnout-und-co

08.12.2014 Laut der aktuellen MSR-Marktstudie KUBUS stagniert die Kundenzufriedenheit gegenüber dem Vorjahr. Dabei ist das Potenzial noch groß: Nur jeder Fünfte Versicherungskunde erlebt seinen Vermittler als Kümmerer.
Die Versicherungsbranche stagniert im Bereich Kundenzufriedenheit. Nur jeder Fünfte Versicherungskunde erlebt seinen Vermittler als Kümmerer. Doch es gibt Lichtblicke bei einigen Unternehmen. Für die Verbesserung der Kundenzufriedenheit müssen Versicherer daher dringend ihre Unternehmenskultur unter die Lupe nehmen. Dabei sollten zwingend die Mitarbeiter ins Boot geholt werden. Schließlich entsteht Begeisterung beim Kunden schlussendlich vor allem über kundenorientiertes Verhalten der Mitarbeiter.

http://www.versicherungsbote.de/id/4808730/Versicherung-Kundenzufriedenheit/

08.12.2014 Das Ergebnis der Studie, welche die Postbank zusammen mit dem Marktforschungsinstitut TNS Emnid erhoben hat, ist eher ernüchternd. Der Wunsch nach einem höheren Einkommen ragt als Obelisk der ökonomischen Weisheit hervor. Die restlichen Ergebnisse zeugen eher vom Finanz-Analphabetismus, der den Deutschen nachgesagt wird.

Mehr Geld sparen, ein Haushaltsbuch führen und den Sparerfreibetrag überprüfen: Die Finanzvorsätze der Deutschen zeugen von Finanz-Analphabetismus. Ein Ausweg aus der Renditeflaute sieht anders aus. Das geht aus einer aktuellen Studie der Postbank hervor, die der "Welt" exklusiv vorliegt. Passend zum Jahreswechsel, hat eine der größten Privatkundenbanken die guten Vorsätze der Deutschen in Finanzangelegenheiten aufgespürt.

So enttarnt die Studie die Bundesbürger als risikoscheue Bürokraten, die vor allem durch Steuern und Geldsparen sowie eine bessere Kontrolle ihrer Finanzen ihren persönlichen Wohlstand mehren wollen, statt durch geschickte Anlagen Geld zu verdienen und für das Alter vorzusorgen.

http://www.welt.de/finanzen/article135077716/Beim-Geld-sind-Deutsche-risikoscheue-Buerokraten.html

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