(13. Januar 2016) Anfang Oktober 2015 lud die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zur Fachtagung „Veränderungsprozesse und Anpassungserfordernisse in der Arbeitswelt“ nach Dortmund ein. Die Tagung beleuchtete die Herausforderungen und Rahmenbedingungen für die Stressprävention bei der Arbeit vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Arbeitswelt. Aus verschiedenen Perspektiven gingen die Referenten auf die Triebkräfte für zunehmende Arbeitsbelastungen ein. Zudem wurden mögliche Handlungsoptionen von Akteuren im Arbeitsschutz diskutiert sowie Konzepte der Stressprävention und des Lernens bei der Arbeit vorgestellt. Die Vorträge und einen zusammenfassenden Bericht gibt es jetzt im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de.

Die Fachtagung, die von der europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) unterstützt wurde, verfolgte das Ziel, den Austausch zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt zu stärken. Unter den rund 100 Teilnehmern befanden sich Experten von Arbeitsschutzorganisationen, Sozialpartnern, Sozialversicherungen, Ministerien, Beratungs- und Forschungseinrichtungen, Personalabteilungen, Interessenvertretungen und Gewerkschaften.

In fünf thematischen Blöcken setzte sich die Veranstaltung mit den Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die Stressprävention vor dem Hintergrund permanenter organisationaler Restrukturierung in der Arbeitswelt 4.0 auseinander. Dabei kamen sowohl ökonomische Aspekte wie der Strukturwandel und Restrukturierungen als auch die lern- und gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung zur Sprache.

Als treibende Kräfte der zunehmenden Arbeitsbelastungen wurden beispielsweise steigende Anforderungen, Arbeitsintensivierung, Arbeitsplatzunsicherheit oder neue Anforderungen an die Führung vorgestellt und analysiert. Zusammenfassend machte die Fachtagung deutlich, dass eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Unternehmen und Beschäftigten sowie ein angemessenes Weiterbildungsangebot grundlegend für eine lern- und gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung sind.

Die ausführliche Tagungsdokumentation mit den Präsentationen der Referenten und einem zusammenfassenden Bericht gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/dok/6949970.

(31. Dezember 2015) Der Vorstand des eingetragenen Vereins vhelp.de wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern ein friedvolles Jahr 2016 – Gesundheit, Zuversicht und gutes Gelingen in allen Lebenslagen!

(31. Dezember 2015) Mehr Bewegung: Das nehmen sich gerade zum Jahreswechsel viele Menschen vor. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat dazu sechs Tipps zusammengestellt. „Bewegung in den Alltag zu bringen, ist leichter als man vielleicht denkt“, ermutigt Diplom-Medizinpädagogin Ilka Graupner von der BGW. „Man muss gar nicht riesige Zeitfenster dafür freihalten“, so die Expertin. „Vieles geht ganz einfach zwischendurch.“

Tipp 1: Kleine Lockerungsübungen am Morgen

Wer morgens mit kleinen Lockerungsübungen startet, bringt den Körper in Schwung und stimmt sich auch mental auf einen bewegten Tag ein. Zum Beispiel mit folgenden kleinen Übungen - die man im Laufe des Tages immer mal wiederholen kann:

- Den Kopf langsam nach rechts drehen und vorsichtig so weit wie
möglich über die Schulter schauen, dann zurück zur Mitte und
anschließend nach links und dann wieder zur Mitte. Wichtig: Den
Kopf dabei gerade halten.
- Die Arme bei aufrechtem Oberkörper abwechselnd nach oben
strecken und mit den Händen zur Decke greifen. Dabei immer
länger werden. Wichtig: Nicht mit dem Oberkörper schwanken.
- Den Oberkörper vornüber beugen und die Arme entspannt nach unten
hängen lassen. So lange in dieser Haltung bleiben, wie es
angenehm ist.

Tipp 2: Den Weg zur Arbeit nutzen

Als nächstes bietet sich vielleicht der Weg zur Arbeit für mehr Bewegung an. „Viele Strecken lassen sich gut mit dem Fahrrad zurücklegen“, so Graupner. „Im Zweifel einfach mal bei gutem Wetter ausprobieren.“ Und wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, steigt einfach ein oder zwei Stationen früher aus und geht den Rest zu Fuß.

Tipp 3: Dem Körper im Berufsalltag Abwechslung bieten

Viele Berufe sind mit langem Sitzen oder langem Stehen verbunden. Beides tut dem Körper nicht gut. In Büroberufen empfiehlt sich:

- Immer mal wieder die Sitzposition verändern und zwischendurch
aufstehen, zum Beispiel beim Telefonieren. Ideal sind
höhenverstellbare Schreibtische, an denen man zwischendurch im
Stehen arbeiten kann.
- In Bewegung kommt man zudem, wenn der Drucker etwas entfernt vom
Arbeitsplatz steht - und wenn man hausintern nicht alles per
Telefon oder E-Mail klärt, sondern auch mal den Weg über den
Gang und das persönliche Gespräch sucht.

In Stehberufen ist Bewegung ebenfalls wichtig:

- Möglichst zwischendurch Tätigkeiten im Gehen oder Sitzen
einschieben, zum Beispiel Erledigungsgänge oder
Schreibtischarbeit.
- Immer wieder die Haltung ändern. Zum Beispiel mal mit den Füßen
wippen, mal einen Fuß auf eine Stufe oder Fußbank stellen - oder
mal den kompletten Rücken fest an eine Wand pressen, um aus dem
Hohlkreuz zu kommen.
- Abwechslung bieten zudem Stehhilfen, auf denen man halb sitzend,
halb stehend arbeitet.

Tipp 4: Die Mittagspause aktiv gestalten

Ferner kann man Bewegung oft prima in die Mittagspause einbauen. Eine Joggingrunde mit anschließender Dusche wird da sicher die Ausnahme bleiben, aber ein Spaziergang an der frischen Luft dürfte bei den meisten möglich sein.

Tipp 5: Fitnesstraining im Haushalt

Auch zu Haus lässt sich nebenbei etwas für die Fitness tun: Zum Beispiel kann man beim Ausräumen der Spülmaschine die Beinmuskeln kräftigen oder beim Fensterputzen die Schultergelenke zu allen Seiten bewegen. „Grundsätzlich tut jede Bewegung dem Körper gut“, erklärt Ilka Graupner. „Wichtig ist vor allem, dass man sie bewusst ausführt. Das heißt: Immer in sich hineinhören und die Muskeln gezielt anspannen oder lockerlassen. Dann wird selbst die Hausarbeit zum Bewegungsprogramm.“

Tipp 6: Zum Sport verabreden

Wer Sport treiben möchte, aber unter einem ausgeprägten „inneren Schweinehund“ leidet, verabredet sich am besten mit anderen zum Training. Das sorgt nicht nur für einen gewissen sozialen Druck, sondern fördert auch noch die sozialen Kontakte.

(30. Dezember 2015) Johannes Schulte, Coach und Personalentwickler, verrät die fünf wichtigsten ersten Schritte, um das Jahr 2016 stark und entspannt zu erleben statt auszubrennen.Der Terminkalender wird immer voller, der Mensch immer gestresster und die Energie immer weniger. Viele Menschen fühlen sich gestresst und erschöpft. Aber das muss nicht sein. Diese ersten fünf Schritte helfen Ihnen, dass Sie das Jahr 2016 wesentlich entspannter und stärker erleben. Die fünf Schritte zu einem starken Jahr.

1. Schätzen Sie sich auf einer Skala von 1-10 ein.
Bei 10 können Sie Bäume ausreißen und sind topfit. Unter 4 wird es brenzlig. Wie schätzen Sie sich ein? Wo befinden Sie sich? Denn nur, wenn wir uns wirklich bewusst werden, wie es uns geht und wo wir uns befinden, werden wir die Richtung ändern können.

2. Fragen Sie sich: Wie wird es mir gehen, wenn ich genau so weitermache wie bisher?
Wir alle befinden uns in einem Prozess. Die Frage ist, ob wir immer ausgebrannter und erschöpfter werden oder bereits auf dem Weg hin zu mehr Stärke und Gelassenheit sind. In welcher Richtung sind Sie unterwegs? Klar ist, dass Sie Schmerzen und einen Burnout auf jeden Fall vermeiden wollen. Stattdessen möchten Sie Ihre Leistungsfähigkeit und Ihre Lebensqualität verbessern, richtig? Sind Sie bereits in der richtigen Richtung unterwegs?

3. Träumen Sie davon, wie es sein könnte.
Wenn wir unsere gewünschte Zukunft so intensiv und klar wie möglich vor Augen haben, gibt uns das viel Motivation und Stärke. Malen Sie sich deshalb klar und deutlich vor Augen, was sein könnte, wenn Sie bald schon viel stärker, gelassener und mit mehr Energie durchs Leben gehen.

4. Treffen Sie eine bewusste Entscheidung und stecken Sie Ihr Ziel fest.
 "Der Tag, an dem du eine Entscheidung triffst, ist ein Glückstag", so ein japanisches Sprichwort. Und in der Tat zeichnet alle erfolgreichen Menschen aus, dass sie wichtige Entscheidungen schnell und entschlossen treffen. Deshalb entscheiden Sie sich ebenfalls ganz bewusst gegen den Stress und für mehr Entspannung und innere Leuchtkraft.

5. Tun Sie HEUTE bereits etwas, das Sie dem Ziel näherbringt.
Die Geschwindigkeit der Umsetzung einer Entscheidung hat enorme Auswirkungen auf ihren Erfolg. Wirkliche Veränderungen erleben Sie dann, wenn Sie direkt nach der Entscheidung den ersten Schritt tun, Dinge angehen und dann Schritt für Schritt weitergehen. Tun Sie deshalb am besten JETZT etwas, das Sie dem Ziel näher bringt und Sie in Ihrer Entscheidung stärkt. Bestellen Sie ein Buch, sprechen Sie mit Ihrem Partner, machen Sie für die nächsten zwei Wochen einen Termin mit sich selbst, um weiter in Ruhe darüber nachzudenken. Tun Sie etwas, sonst tut sich nichts.

Eine Hilfe für die nächsten Schritte bietet Ihnen das kostenlose Ebook , das Johannes Schulte auf seiner Webseite anbietet. In diesem Ebook erzählt er seine eigene Geschichte, wie er 2006 selbst ein Burnout erlebte und wie er heute wesentlich entspannter und stressfreier lebt. Auf 30 PDF-Seiten gibt der heutige Coach und Personalentwickler konkrete Tipps weiter, wie Sie sich selbst stärker und entspannter coachen statt ausbrennen.
 
http://www.starkwerden.eu

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